Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
5 Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa,
gab es einen Priester namens Zacharías,
der zur Abteilung des Abíja gehörte.
Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons;
ihr Name war Elisabet.
6 Beide lebten gerecht vor Gott
und wandelten untadelig
nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn.
7 Sie hatten keine Kinder,
denn Elisabet war unfruchtbar
und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
8 Es geschah aber:
Als seine Abteilung wieder an der Reihe war
und er den priesterlichen Dienst vor Gott verrichtete,
9 da traf ihn, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los,
in den Tempel des Herrn hineinzugehen
und das Rauchopfer darzubringen.
10 Während er nun zur festgelegten Zeit das Rauchopfer darbrachte,
stand das ganze Volk draußen und betete.
11 Da erschien dem Zacharías ein Engel des Herrn;
er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
12 Als Zacharías ihn sah, erschrak er
und es befiel ihn Furcht.
13 Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharías!
Dein Gebet ist erhört worden.
Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn gebären;
dem sollst du den Namen Johannes geben.
14 Du wirst dich freuen und jubeln
und viele werden sich über seine Geburt freuen.
15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn.
Wein und berauschende Getränke wird er nicht trinken
und schon vom Mutterleib an
wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
16 Viele Kinder Israels wird er zum Herrn, ihrem Gott, hinwenden.
17 Er wird ihm mit dem Geist und mit der Kraft des Elíja vorangehen,
um die Herzen der Väter den Kindern zuzuwenden
und die Ungehorsamen zu gerechter Gesinnung zu führen
und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.

In unseren Gemeinden leben viele Menschen, die ihre Wurzeln in anderen Ländern und Kulturen haben. Menschen, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiter aus der Türkei oder Jugoslawien gekommen sind und mit ihren Kindern oder Enkeln geblieben sind; Flüchtlinge aus Bosnien, die in den Kriegswirren der 1990er Jahre bei uns Aufnahme gefunden haben; und vor allem die vielen Menschen, die in den letzten Jahren bei uns um Asyl angesucht haben und vielfach noch auf ihren Bescheid warten.
Information – Begegnung - Unterstützung
„Brücken bauen“ ist ein pastorales Projekt des Dekanates Andorf. Es will die Lage dieser „Fremden“ sehen und im Geist Jesu darauf reagieren. Ein Team von 9 Personen unter der Leitung von Martin Brait trägt die Aktivitäten von Brücken bauen.
Aktivitäten von Brücken bauen
Kontakte
mit Betreibern und Betreuern von Quartieren von Asylwerbern
Gemeinsame Veranstaltungen
für ÖsterreicherInnen und AsylwerberInnen
Regelmäßige Begegnungen
von Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften im Bezirk Schärding
Buchverleih
zu den Themen Flucht, Asyl, Religionen im Pfarrhof Schärding
Interreligiöses Gebet
als Zeichen des Miteinanders am Nationalfeiertag am Stadtplatz Schärding
Zeller Schlossgespräche
Alle 2 Jahre laden wir zu einer hochkarätigen Tagung im Bildungsschloss Zell/Pram zum Thema Religion(en) und Gesellschaft
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Unsere Angebote an die Pfarren:
Gestaltung von Gottesdiensten zum Themenbereich Fremd sein, Flucht und Asyl, Religionen.
Predigten zur Thematik
Organisation und Durchführung von Vorträgen
Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen (Interkulturelles Frühstück, Pfarrkaffee…)
Beiträge für die Pfarrblätter
Kontakt:
Martin Brait Tel: 0676/8776 5731; mail: martin.brait@dioezese-linz.at